Aktuell
Aus der Westerwälder Zeitung:
Neujahrsempfang Hachenburger SPD geht mit Geschlossenheit in Wahlkampf – Politische Ziele der CDU vermisst
Beim Neujahrsempfang des SPD-Gemeindeverbands Hachenburg standen die Redner am Pult im Dorfgemeinschaftshaus in Mörsbach im gleißenden Sonnenschein wie einst König Artus am Schwert von Excalibur. Entsprechend gut gelaunt, kampfesmutig und zuversichtlich zeigte sich die Partei in Bezug auf die bevorstehende Landtagswahl am 27. März. Die Vorsitzende Beate Salzer moderierte den Empfang mit den Worten „Kommunalpolitik macht Spaß“. Die Attraktivität der Region sei um ein Vielfaches gesteigert worden, ob im Bildungsbereich, dem Betreuungsangebot oder dem Bau des neuen Blockheizkraftwerkes: Es lohne sich, für ein gutes Wahlergebnis in Mainz zu kämpfen.
(Text: Thomas Sonnenschein)
Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, besuchte am Sonntag, den 12.12.10, den traditionellen Weihnachtsmarkt in Hachenburg.
Stadt- und Verbandsbürgermeister Peter Klöckner begrüsste den Gast aus Mainz zusammen mit dem Hachenburger Landtagsabgeordneten und Landeswirtschaftsminister Hendrik Hering sowie zahlreichen Kommunalpolitikern. Er bedankte sich für die Unterstützung der Landesregierung für eine Vielzahl von Projekten in der Region, die ohne die Hilfe aus Mainz nicht realisierbar gewesen wären.
Mit großer Bestürzung und Trauer haben die Westerwälder Sozaldemokraten den Tod von Loki (Hannelore) Schmidt aufgenommen.
Obwohl sie nie ein Amt in unserer Partei inne hatte, war Loki Schmidt ein großer Sympathieträger der deutschen Sozialdemokratie. Für uns ist ein Bundeskanzler Helmut Schmidt ohne seine Frau nie denkbar gewesen. Die lange und harmonische Verbindung der Beiden ist vorbildhaft und sehr beeindruckend. Wir werden Loki Schmidt ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrem Mann Helmut und ihrer Tochter Susanne.
(Bild: (c) Friedrich-Ebert-Stiftung)
"Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf 4,6% im Westerwaldkreis ist erfreulich und nach dieser schweren Krise unerwartet", freut sich der AfA-Vorsitzende Thomas Mockenhaupt über die guten Nachrichten aus Montabaur. Diese Entwicklung wird sich konsumfördernd auswirken und die Arbeitslosenversicherung entlasten.
Dennoch werden entschieden zu viele Menschen in der Leih- und Zeitarbeit eingestellt, diese Jobs schießen wie Pilze aus dem Boden. Durch den Ausbau dieser Branche werden immer mehr Beschäftigte zu Arbeitslosen auf Abruf.Früher war die Leiharbeit als eine Brücke zur Festanstellung ein probates Mittel Menschen auf Arbeitsplätze zu vermitteln, aber auf diesen sogenannten Klebeeffekt kann sich heute kaum jemand verlassen. Nur sieben Prozent der früheren Arbeitslosen finden nach zwei Jahren Zeitarbeit einen unbefristeten Job.
Hendrik Hering führt den SPD Kreisverband auch in den nächsten zwei Jahren.
Die Westerwälder Sozialdemokraten haben auf ihrem Kreisparteitag ihren Vorstand neu gewählt. Dabei hat der Kreisvorsitzende Hendrik Hering in gewohnt starkem Auftritt die Genossinnen und Genossen auf die kommenden zwei Jahre und den Landtagswahlkampf 2011 eingestimmt. Für seine Rede erhielt er minutenlangen Applaus und wurde mit einem überzeugenden Ergebnis als Vorsitzender bestätigt.
Zu seinen Stellvertretern wurden Dr. Tanja Machalet (Meudt), Michael Birk (Kroppach) und Prof. Dr. Hermann Schink (Simmern) gewählt. Den Geschäftsführenden Vorstand komplettieren der neu gewählte Schriftführer Thomas Mockenhaupt (Mörlen), der dieses Amt kommissarisch seit dem Wegzug von Michael Heß bereits inne hatte und die Schatzmeisterin Gudrun Hummerich (Selters).

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.
Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.
Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.
Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand.
Soziale Politik für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.
Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Wir wollen ein neues Wir-Gefühl schaffen. Wir wollen für Veränderungen sorgen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir wollen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft machen. Und wir wollen den Frieden und Europa stärken.
Diese Antworten sind für uns eine Frage des Respekts – für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.