Westerwald-AfA kann sich nur bedingt über Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt freuen

Veröffentlicht am 01.09.2010 in Aktuell

"Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf 4,6% im Westerwaldkreis ist erfreulich und nach dieser schweren Krise unerwartet", freut sich der AfA-Vorsitzende Thomas Mockenhaupt über die guten Nachrichten aus Montabaur. Diese Entwicklung wird sich konsumfördernd auswirken und die Arbeitslosenversicherung entlasten.

Dennoch werden entschieden zu viele Menschen in der Leih- und Zeitarbeit eingestellt, diese Jobs schießen wie Pilze aus dem Boden. Durch den Ausbau dieser Branche werden immer mehr Beschäftigte zu Arbeitslosen auf Abruf.Früher war die Leiharbeit als eine Brücke zur Festanstellung ein probates Mittel Menschen auf Arbeitsplätze zu vermitteln, aber auf diesen sogenannten Klebeeffekt kann sich heute kaum jemand verlassen. Nur sieben Prozent der früheren Arbeitslosen finden nach zwei Jahren Zeitarbeit einen unbefristeten Job.

Leiharbeiter werden heute als Puffer missbraucht. Diese Menschen haben in der vergangenen Krise mit unglaublicher Geschwindigkeit und in riesigem Ausmaß ihre Stelle verloren und damit der sogenannten Stammbelegschaft die Arbeitsplätze gesichert. Das darf sich nicht wiederholen. Deshalb, so Thomas Mockenhaupt, sollte als ein erster Schritt zur Eindämmung dieser menschenunwürdigen Praxis der Anteil der Leiharbeit begrenzt werden.Zudem müsse der Grundsatz der Gleichbehandlung gelten. Um Lohndumping zu verhindern und um Leiharbeit in Unternehmen einzuschränken, hält die AfA einen Mindestlohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro für dringend erforderlich.

"Nur die vermittlungsorientierte Leiharbeit ist für die AfA akzeptabel. Alle anderen Formen sind bedenklich. Sie bergen Risiken für die Stammbelegschaften wie für die Leiharbeitskräfte und erfordern daher das Handeln des Betriebsrates", so Mockenhaupt weiter. "Eine Zweitklassenbelegschaft darf es in keinem Betrieb geben!"

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

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