Pressemitteilung
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Bildungsfreistellungsgesetzes in Rheinland-Pfalz führt Dr. Tanja Machalet, weiterbildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, aus:
"Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, einem damit einhergehenden Fachkräftemangel und einem steigenden Anteil älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommt einer adäquaten und kontinuierlichen Weiterbildung auch künftig eine herausragende Bedeutung zu. Weiterbildung bietet den Beschäftigten die Chance, berufliche aber auch persönliche Perspektiven zu verbessern und sie bietet Unternehmen die Chance, Qualifikation und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus leistet Weiterbildung auch für die Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit und Mitgestaltung. Das Bildungsfreistellungsgesetz bietet dafür einen bewährten Rahmen."
Am 29. Oktober wurde Inge Kerz durch Staatsminister Roger Lewentz mit der Freiherr-vom Stein-Plakette ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um die höchste Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz für ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker die nur alle drei Jahre verliehen wird.
»Umso mehr freut es mich, dass in diesem Jahr das überragende ehrenamtliche Engagement unserer Parteigenossin Inge Kerz hochverdient gewürdigt wurde.«, so die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet, die der Verleihung beiwohnte.
„Unter Guter Arbeit verstehen wir als SPD-Landtagsfraktion Arbeit, die mit Anerkennung, guter Bezahlung, unter Berücksichtigung der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, und fairen Arbeitszeiten verbunden ist. Gute Arbeit wirkt sich gesundheitsfördernd auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus“, erklären Kathrin Anklam-Trapp, gesundheitspolitische Sprecherin und Dr. Tanja Machalet, arbeitsmarktpolitische Sprecherin. Laut „Stressreport 2012“ leiden 43 % der Beschäftigten unter wachsendem Stress, einer zunehmenden Arbeitsverdichtung und einem erhöhten Konkurrenzdruck. Der Einsatz neuer Medien birgt ein weiteres Gesundheitsrisiko für die Beschäftigten. „Nicht zu vergessen ist die Situation von Menschen, die in Erwerbslosigkeit verharren. Der Risikofaktor von arbeitslosen Menschen psychisch zu erkranken, ist doppelt so hoch wie bei Erwerbstätigen“, erläutert Anklam-Trapp. Die gesundheitlichen Folgen der zunehmenden psychischen Belastung am Arbeitsplatz sind vielfältig: Depression, Burnouts und Herzinfarkte nehmen stark zu. Nach einer Studie der Betriebskrankenkassen von 2009 entstehen in Deutschland durch arbeitsbedingte psychische Belastungen, volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 6,3 Mrd. Euro. Laut eines aktuellen Gesundheitsreports lagen im Jahr 2012 die psychischen Erkrankungen bei den Fehltagen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Platz 2.
Rund um den von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltalphabetisierungstag am 08. September werden in ganz Rheinland-Pfalz Aktionen durchgeführt (siehe Tabelle).
Die staatlich anerkannten Träger der Weiterbildung wollen damit die Öffentlichkeit auf das Problem des „Funktionalen Analphabetismus" aufmerksam machen.
Darüber hinaus werden die Weiterbildungsträger, anlässlich der Tagung „Vernetzt in die Zukunft" am 27. September 2013 in Mainz, ihre Positionen zur „Grundbildung 2020" vorstellen. Damit wird für die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit eine langfristige Perspektive entwickelt.
Eine Beratung der Deutschen Rentenversicherung bietet Klaus Breuer am Mittwoch, 11. September im Abgeordnetenbüro von Tanja Machalet in Wirges an.
Der Versichertenälteste informiert in der Dr. Luschberger-Str. 12 von 14 bis 18 Uhr über die persönliche Rentensituation. Dazu müssen alle relevanten Unterlagen vorgelegt werden.
Anmeldung unter Tel. 02602/7400.

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.
Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.
Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.
Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

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Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Wir wollen ein neues Wir-Gefühl schaffen. Wir wollen für Veränderungen sorgen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir wollen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft machen. Und wir wollen den Frieden und Europa stärken.
Diese Antworten sind für uns eine Frage des Respekts – für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.