Pressemitteilung
Im Rahmen der Landesvertreterversammlung der SPD Rheinland-Pfalz ist am vergangenen Wochenende in der Lahnsteiner Stadthalle die Landesliste der Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl verabschiedet worden. Rheinland-pfälzische Spitzenkandidatin ist Andrea Nahles. Mit 339 von 373 Stimmen (90,9 %) wurden im Folgenden die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber (Wahlkreis 204, Montabaur) auf Platz 7 der Landesliste gewählt.
Die 13-köpfige Delegiertengruppe aus dem Westerwaldkreis unter der Leitung des SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagspräsidenten Hendrik Hering zeigte sich nach der Wahl mit dem Ergebnis höchst zufrieden: "Damit hat Gabi Weber sehr gute Chancen, auch dem neuen Deutschen Bundestag anzugehören." Nun gelte es aber auch vor dem Hintergrund der Kandidatur von Martin Schulz als Kanzlerkandidat Flagge zu zeigen und die Menschen von der SPD-Politik zu überzeugen, bei der das Motto "Zeit für mehr Gerechtigkeit" ganz obenan steht.
Wirges. Ein breites Spektrum an Themen rund um die Pflege diskutierten die Teilnehmer des ersten Pflegecafés, zu dem Dr. Tanja Machalet MdL in Verbindung mit dem Ortsverein Wirges der Arbeiterwohlfahrt eingeladen hatte. Zwischen Angehörigen, die eine zu pflegende Person im eigenen Haushalt betreuen oder diese in einer stationären Einrichtung untergebracht haben, über Pflegekräfte, Betreiber von Pflege-Wohngemeinschaften bis hin zur Gründerin einer Altenpflegeschule entwickelte sich eine rege Diskussion. Dabei ging es um die Arbeitsbedingungen in der Pflege, die Belastung der Angehörigen und die Probleme im Alltag mit Pflegekassen und Behörden. So erweist es sich im Westerwald als schwierig, einen Kurzzeitpflegeplatz zu bekommen, wenn pflegende Angehörige z.B. selbst ins Krankenhaus müssen.
-Westerwald-„Hätte ich vorher gewusst, auf welchen Hürdenlauf ich mich da einlasse, dann hätte ich es wahrscheinlich gleich sein lassen. Aber zum Glück wusste ich es ja nicht und so habe ich es doch geschafft, meine Ausbildung zur Bürokauffrau abzuschließen und somit sicherzustellen, dass ich mit meinem Lohn ganz allein für meine beiden Kinder und mich sorgen kann. Ohne die Unterstützung eines großartigen Ausbildungsbetriebes hätte ich allerdings kapitulieren müssen“, so fasst Anna Lea W. ihre Erfahrung als alleinerziehende Auszubildende zusammen.
Die "Westerwälder Zeitung" hat nach der Haltung des SPD-Kreisverbands Westerwald zur Zulassung von Gigaliner genannten Riesen-LKW gefragt. Wir haben dazu unsere Meinung kundgetan:
Wäller Sozialdemokraten lehnen Riesen-LKW auf unseren Straßen ab
Die SPD-Westerwald lehnt den Einsatz von Gigalinern ab und sieht auch keinen vernünftigen Grund, dass diese ca. 25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schwere Laster in unserer Heimat zum Einsatz kommen.
„Gigaliner sind keine angemessene Lösung, um das erhöhte Verkehrsaufkommen in den Griff zu bekommen“, erläutert SPD-Kreisvorsitzender Hendrik Hering die Haltung der SPD. Der Einsatz der Riesenlaster habe negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und auf den Zustand von Brücken und Straßen. Beispielsweise sei das Verhalten der überdimensionierten LKWs in engen Baustellenbereichen oder an Bahnübergängen noch völlig unerforscht. Außerdem gäbe es einen weiteren Verlagerungseffekt von der Schiene hin zur Straße und damit einhergehend einen Anstieg der CO2 Emissionen – beides gilt es zu verhindern.
Montabaur. Wenn die Beziehung gescheitert ist und ein Elternteil allein mit den Kindern dasteht, fangen die größten Probleme häufig erst an. Alleinerziehende sind von Armut bedroht, sie müssen Arbeit und Kinderbetreuung irgendwie unter einen Hut bringen, und oft kommen noch Probleme bei der Wohnungssuche hinzu.
Den vollständigen Bericht der Westerwälder Zeitung finden Sie unten oder unter

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.
Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.
Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.
Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

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