Aktuell

Die SPD Wirges erklärt ihre volle Solidarität mit dem Verein DEMOS Westerwald, der seit vielen Jahren engagiert und mit großem Fachwissen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft arbeitet.
Der Verein sieht sich derzeit massiven Angriffen rechter Akteurinnen und Akteure ausgesetzt. Auslöser ist offenbar eine aktuelle Recherche von DEMOS zu den Verbindungen zwischen der lokalen Neonazi-Szene und dem AfD-Kreisverband Westerwald. In der Folge wird in rechten Medien versucht, die Arbeit des Vereins zu diskreditieren und seine Glaubwürdigkeit zu untergraben.
Besonders perfide ist dabei der Versuch, die Gemeinnützigkeit von DEMOS Westerwald infrage zu stellen. Dieses Vorgehen zielt nicht nur auf den Verein selbst, sondern stellt einen Angriff auf das zivilgesellschaftliche Engagement insgesamt dar. Wenn Menschen, die sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzen, eingeschüchtert oder strukturell geschwächt werden sollen, betrifft das uns alle.
Als SPD Wirges stehen wir fest an der Seite von DEMOS Westerwald. Wir verurteilen die aktuellen Angriffe entschieden und betonen:
Zivilgesellschaftliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Demokratie.
Wir lassen uns nicht von rechten Einschüchterungsversuchen spalten oder mundtot machen. Demokratie braucht Menschen und Initiativen, die Haltung zeigen – wie DEMOS Westerwald.
Ihr seid nicht allein.
Der Vorstand
Ransbach-Baumbach – Die SPD im Westerwald hat am Wochenende ein starkes Signal für die kommende Landtagswahl gesetzt: Mit überwältigender Mehrheit wurde Caroline Albert-Woll als Direktkandidatin im Wahlkreis Montabaur (Wahlkreis 6) nominiert. Ebenfalls mit großem Rückhalt wählten die Delegierten René Perpeet aus Leuterod zum Ersatzkandidaten.
Caroline Albert-Woll: Bildung, Teilhabe und Zukunftschancen
Die 1976 geborene Caroline Albert-Woll ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Bildungslandschaft des Westerwalds. Als Leiterin der Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur hat sie zahllose Bildungsangebote initiiert und begleitet, die Menschen neue Perspektiven eröffnet haben. Ihr Engagement reicht dabei von Sprachkursen für Zugewanderte über Programme für bildungsferne Familien bis hin zu Angeboten der nachholenden Bildung im Erwachsenenalter. In ihrer Bewerbungsrede stellte sie klar: „Bildung darf keine Frage von Herkunft oder Geldbeutel sein. Sie ist der Schlüssel zu Chancengerechtigkeit und Teilhabe – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Ich will dafür sorgen, dass niemand im Westerwald zurückgelassen wird.“ Mit ihrem fachlichen Hintergrund sowie ihrer langjährigen Erfahrung in der Erwachsenenbildung bringt Albert-Woll alles mit, um der Stimme der Region im Mainzer Landtag Gewicht zu verleihen.
Am vergangenen Samstag haben unsere drei Delegierten – die beiden Vorsitzenden Gerold Lipfert und Simon Neust sowie unsere stellvertretende Vorsitzende Heidi Perpeet – am Kreisparteitag der SPD Westerwald teilgenommen.
Dabei standen unter anderem Vorstandswahlen auf der Tagesordnung:
Im weiteren Verlauf wurden mehrere Anträge zur Mitgliederarbeit und zum Programm für die kommenden zwei Jahre beraten und verabschiedet.
Anschließend folgte die Kreisvertreterversammlung sowie die Wahlkreiskonferenz. Mit einem starken Ergebnis wurde Caroline Albert-Woll als unsere Landtagskandidatin nominiert. Sie bringt große Erfahrung mit – insbesondere im Bereich Bildung, ihrem Herzensthema. Als Leiterin der Volkshochschule kennt sie die Herausforderungen des Bildungssystems genau und möchte ihre Expertise künftig im Landtag einbringen. Wichtig ist ihr zudem eine klare Haltung gegen Rechts.
Als B-Kandidat wurde unser Genosse René Perpeet gewählt. Er bringt seine Erfahrung als Handwerksmeister mit ins Team.
Wir freuen uns auf einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf mit Caroline Albert-Woll und René Perpeet an unserer Seite!
Zur Entlassung des Bundesfinanzministers durch Bundeskanzler Olaf Scholz erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Montabaur, Dr. Tanja Machalet:
Ich bin froh, dass Olaf Scholz heute aus Verantwortung für unser Land - insbesondere auch mit Blick auf die wirtschafts- und sicherheitspolitischen Notwendigkeiten - die Konsequenz gezogen hat, den Finanzminister zu entlassen. Die SPD war immer kompromissbereit und hat sich für den Fortschritt und für ein starkes modernes Deutschland in der Koalition immer vermittelnd eingebracht und einen guten Kompromiss gesucht. In den letzten Wochen hat sich aber immer mehr herauskristallisiert, dass es Christian Linder nicht ums Land, sondern nur um Klientelpolitik und ums Festhalten an seinen Ideologien geht, die selbst in der wissenschaftlichen ökonomischen Landschaft überholt sind.

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.
Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.
Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.
Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand.
Soziale Politik für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.
Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Wir wollen ein neues Wir-Gefühl schaffen. Wir wollen für Veränderungen sorgen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir wollen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft machen. Und wir wollen den Frieden und Europa stärken.
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