Von der Töpferschule zur High-Tech-Schmiede: SPD-Fraktion besucht Keramik-Cluster in Höhr-Grenzhausen

Veröffentlicht am 03.04.2013 in Pressemitteilung

Nicht nur über die über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Keramik, sondern auch über die Sicherung des Fachkräftebedarfs in und für die keramische Industrie und Forschung informierten sich Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion bei ihrem Besuch im Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe - Glas/Keramik- GmbH (FGK) und dem European Center for Refractories gGmbH(ECREF) in Höhr-Grenzhausen.

"Keramik ist ein absoluter Zukunftswerkstoff mit Einsatzmöglichkeiten in der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, aber auch im Bereich der Erneuerbaren Energien", erläuterte Prof. Dr. Ralf Diedel, Leiter des FGK. "Was uns hier in Höhr-Grenzhausen besonders wichtig ist und zugute kommt, ist die über Jahrzehnte gewachsene Struktur: Bildung, Forschung und Anwendung ganz dicht beieinander." Aus einer Töpferschule sei hier mit der Fachschule und der Hochschule eine vollständige Bildungskette gewachsen, in der alle Fassetten der Keramik und ihres Potentials vermittelt würden. Diese Qualifikationen kommen vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region, aber auch darüber hinaus, zugute, denn eine zentrale Aufgabe des FGK ist die Innovationsberatung. Vom Design der Rohstoffe bis zur betriebsspezifischen Anpassung der Materialprüfung und Produktionsoptimierung stehen die konkreten Ergebnisse vor Ort im Mittelpunkt.

 

Mit dem Neubau des ECREF und der Erweiterung des FGK,  vom Land Rheinland-Pfalz mit 13 Mio. € gefördert, werden die Strukturen noch effizienter. "Das Institut", so Leiter Prof. Dr. Peter Quirmbach, "dient als Schnittstelle im Netzwerk verschiedener Verbände der Feuerfest-Branche. Neben der Unterstützung von Forschung und Wissenschaft wollen wir auch die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal auf nationaler sowie europäischer Ebene stärken."

 

"Was hier entstanden ist, ist absolut überzeugend und zukunftsweisend," zeigte sich Jens Guth, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, beeindruckt. Die Cluster-Politik der Landesregierung zeige hier Erfolge, von denen nicht nur die Region profitiere. "Wir werden uns in Mainz dafür einsetzen, dass die Beteiligten vor Ort auch künftig die nötige Unterstützung unterhalten, um die Strukturen langfristig zu sichern,", versicherte die heimische Abgeordnete Dr. Tanja Machalet abschließend.

 

 

 

 

Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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