Equal Pay Day 2013 Tanja Machalet/Petra Elsner: Viel Dienst, wenig Verdienst - Frauen gerecht am Erwerbsleben beteiligen

Veröffentlicht am 21.03.2013 in Pressemitteilung

 

"Frauen verdienen nach wie vor rund ein Viertel weniger als Männer und werden im Erwerbsleben noch immer systematisch benachteiligt. Ein maßgeblicher Grund dafür ist die schlechtere Bezahlung von frauendominierten Berufen. Die Politik und unsere gesamte Gesellschaft sind gefordert, dies zu ändern", erklärt Tanja Machalet, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion zum "Equal Pay Day" am 21. März 2013. 

 

"Dass Frauen rechnerisch bis zum 21. März dieses Jahres arbeiten müssen, um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am Ende des vergangenen Jahres hatten, ist ein Skandal", so Petra Elsner, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. "Wir brauchen eine gesetzliche Regelung zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit und da Frauen überproportional in Niedriglohn- und Minijobs gedrängt werden, vor allem einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn sowie eine Neuordnung der geringfügigen Beschäftigung und Teilzeitarbeit", so Elsner und Machalet. 

Zum bestehenden Entgeltunterschied trägt zudem entscheidend bei, dass frauentypische Berufe insgesamt betrachtet, immer noch massiv schlechter bezahlt werden als typische Männerberufe, erklären die beiden Landtagsabgeordneten. In der Gesundheitsbranche sind 80 Prozent der Beschäftigten weiblich. Das Einkommen bewegt sich aber am unteren Rand der Gehaltsstatistiken. "Altenpflegerinnen, Erzieherinnen und Krankenschwestern zum Beispiel leisten Schwerstarbeit zu einem Gehalt, für das viele Männer niemals einen solchen Job machen würden. Viel Dienst und wenig Verdienst ist leider durchgängige Realität. Hier brauchen wir eine gesellschaftliche Neubewertung. Der Stellenwert dieser Arbeit muss sich auch im Verdienst äußern", fordern Machalet und Elsner. 
 

Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

Dafür treten wir ein!

 

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand.

Soziale Politik für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.

Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Wir wollen ein neues Wir-Gefühl schaffen. Wir wollen für Veränderungen sorgen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir wollen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft machen. Und wir wollen den Frieden und Europa stärken.

Diese Antworten sind für uns eine Frage des Respekts – für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.

Schön, dass du SPD-Mitglied werden möchtest: Los geht's

Jetzt Mitglied werden!

Jetzt Mitglied werden!