Viele hoffen auf positives Signal für einen Behindertenbeirat

Veröffentlicht am 09.03.2010 in Fraktion

Die vielfältigen Initiativen von und für behinderte Menschen im Westerwaldkreis besser vernetzen. Den Interessen der behinderten Menschen im Kreis mehr Gewicht geben. Dies sind zwei Erwartungen an einen künftigen Kreisbehindertenbeirat. Ob es einen solchen künftig auf Kreisebene gibt, wird sich am Freitag, 19.3. um 15.00 Uhr im Kreistag entscheiden. Auf Anregung des „Forum Soziale Gerechtigkeit“ hat die SPD-Kreistagsfraktion die Einrichtung eines solchen Gremiums beantragt und einen Satzungsentwurf dafür vorgelegt.

„Zur Verwirklichung einer umfassenden Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und zur Wahrnehmung der Interessen der behinderten Einwohnerinnen und Einwohner des Westerwaldkreises wird ein Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Behindertenbeirat) gebildet“, so der erste Satz des Satzungsentwurfes. Die Sozialdemokraten gehen davon aus, dass zur Umsetzung der zentralen Ziele der Gleichstellungsgesetze für behinderte Menschen sowie der UN-Behindertenrechtskonvention ein kommunaler Behindertenbeirat für das gesamte Kreisgebiet von großer Bedeutung ist. Ein solches Gremium kann beispielsweise mit entscheiden und beraten, wie Barrierefreiheit gestaltet wird. Es hat dabei wichtige Beteiligungsrechte, beispielsweise bei der Aufstellung von Nahverkehrsplänen oder bei Bauprojekten.

Auch soll der Behindertenbeirat bei Angelegenheiten, die die Belange der behinderten Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises berühren, gehört werden. Er soll den Kreistag und seine Gremien unterstützen und beraten. „Das neue Gremium kann die Teilhabe behinderter Menschen in allen Lebensbereichen von Bildung und Erziehung bis zu Arbeit, Freizeit, Kultur und Wohnen positiv beeinflussen“, so das „Forum Soziale Gerechtigkeit“ hoffnungsvoll.

Der dem Kreistag vorliegende Satzungsentwurf sieht vor, dass dem Beirat überwiegend Vertreter und Vertreterinnen der behinderten Menschen angehören, dazu VertreterInnen der im Kreistag vertretenen Fraktionen und der Verwaltung. Bei der Berufung der behinderten Mitglieder sollen die im Kreis tätigen Behindertenorganisationen und die Selbsthilfe mitbestimmen. Der Behindertenbeirat soll mindestens dreimal jährlich tagen und aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden wählen. Der Beirat soll das Recht haben sich direkt mit Anfragen oder Anregungen an die Verwaltung oder den Kreistag wenden zu können.

Als Sprecher des „Forum Soziale Gerechtigkeit“ und SPD-Kreistagsmitglied hofft Uli Schmidt auf die Anwesenheit vieler behinderter Menschen und deren Angehörigen am 19.3. im Kreishaus in Montabaur.

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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