Flüchtlinge: Sprachschwierigkeiten und Trauma-Bewältigung stellen größte Hürde dar

Veröffentlicht am 17.03.2015 in Pressemitteilung

Westerwald - Frühzeitige, unbürokratische Sprachförderung, sowie zentrales Verzeichnis von Hilfsangeboten sollen Flüchtlingshilfe erleichtern

 

Unter dem Motto „Gemeinsam für Flüchtlinge – Hilfe ist kein Zufall“ hatten die beiden Westerwälder SPD-Landtagsabgeordneten Hendrik Hering und Dr. Tanja Machalet zusammen mit ihrer Bundestagskollegin Gabi Weber eingeladen. Dieser Einladung folgten bereits ehrenamtlich Tätige und Organisationen, sowie Interessierte, die sich künftig engagieren wollen. Wichtigstes Anliegen aller Teilnehmenden ist der Ausbau der Sprachkurse und die Sensibilisierung im Umgang mit traumatisierten Menschen. „Sprachkurse werden momentan nur nach Klärung des Flüchtlingsstatus gefördert. Hier liegt die Krux, denn Sprache ist die Grundvoraussetzung, um sich in einem fremden Land zurecht zu finden“, betont Hendrik Hering.

Schon bestehende Angebote, wie ein Internationaler Frauentreff, Kleiderbeschaffung, Fahrdienste und vieles mehr zeigen, dass sich bereits zahlreiche Westerwälderinnen und Westerwälder engagieren. Auch das Projekt „Flüchtlingslotsen“ trägt zu einer besseren Willkommenskultur bei. Für Tanja Machalet eine positive Entwicklung. „Dieses große Potenzial, das wir haben, müssen wir nutzen. Darum ist es ja so wichtig die einzelnen Akteure zu koordinieren und zu vernetzen.“

Defizite müssen angegangen werden, denn neben der oben bereits geschilderten Problematik, fehlt es zudem an entsprechend geschulten Psychologen und Fachanwälten. Sie sind auch ein wichtiger Teil im Flüchtlingsnetzwerk. „Wir erstellen ein Verzeichnis mit Kontaktdaten und Angebote, die die Ehrenamtlichen und Hilfsorganisationen bereitstellen wollen. Aus diesem Pool können anschließend die Sozialverbände, die Kirchen, alle an der Flüchtlingsarbeit Interessierten schöpfen und sich gegenseitig unterstützen“, resümiert Gabi Weber.

„Interessierte, die sich in dieses Hilfsangebot einbringen wollen, werden gebeten mit unseren Abgeordnetenbüros Kontakt aufzunehmen“, bieten die Abgeordneten der SPD aus dem Westerwald an.

+Kontaktdaten: SPD-Abgeordnetenbüro Wirges: Bahnhofstr. 24/ Hans-Schweitzer-Platz, Telefon: 02602-80888 oder per E-Mail: gabi.weber.ma02@bundestag.de. SPD Abgeordnetenbüro Hachenburg: Graf-Heinrich-Str. 12, Telefon: 02662-3075930 oder per E-Mail: wahlkreis@hendrik-hering.de.

 

Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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