SPD-Kreistagsfraktion: Kreisstraßenbauprogramm muss transparenter werden

Veröffentlicht am 30.09.2016 in Fraktion

Die SPD-Fraktion im Westerwälder Kreistag möchte die Planung von Baumaßnahmen bei Kreisstraßen transparenter und vorausschauender gestalten. Sie bringt in die nächste Sitzung des Kreistages einen Antrag ein, der die Kreisverwaltung zunächst einmal beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität alle Kreisstraßen im Westerwaldkreis nach deren Zustand, der Verkehrsbelastung und der Bedeutung zu erfassen. Als Grundlage für die Ausarbeitungen kann dabei der Straßenzustandsbericht dienen, den der LBM aktuell erstellt.

Nach Vorberatung und auf Empfehlung der zuständigen Ausschüsse soll der Kreistag auf Basis dieser Erfassung und unter Würdigung der genannten Kriterien eine Prioritätenliste für das Kreisstraßenbauprogramm für mehrere Jahre beschließen.

Gabriele Greis, Vorsitzende der Fraktion, begründet den Antrag mit dem Hinweis darauf, dass die derzeitige Planung von Straßenbaumaßnahmen nur über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren erfolgt. „Aus Sicht der Kommunen oder der Verbandsgemeindewerke wäre es sehr hilfreich, durch diesen erweiterten Zeithorizont eigene Bauvorhaben mit den Straßenbaumaßnahmen besser abstimmen zu können“, so Greis. Die Kreisverwaltung solle sich zudem auf Basis der beschlossenen Liste mit allen Versorgungsträgern bei Strom, Gas oder Telefonie in Verbindung setzen, um auch deren Planungen frühzeitig in die Baumaßnahmen einzubeziehen.

Dabei möchte die SPD die Prioritätenliste nicht als Garantie für die Umsetzung innerhalb eines bestimmten Jahres verstanden wissen, sondern als Aussage für den „Rang“ einer Maßnahme im Vergleich zu anderen. Der tatsächliche Umfang der Umsetzung hängt auch weiterhin von der jährlich feststehenden Mittelsituation ab.

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

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