„Integration funktioniert, wenn Schwellenängste abgebaut werden“

Veröffentlicht am 18.10.2016 in Fraktion

SPD-Kreistagsfraktion trifft den Verein WiR!

Rennerod. Im Gespräch mit dem Verein WiR! (Willkommen in Rennerod), der sich seit dem Herbst letzten Jahres in der Flüchtlingsarbeit engagiert, ist für Gabriele Greis, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Westerwälder Kreistag eines deutlich geworden: „Die Integration derjenigen, die bei uns Zuflucht und Hilfe suchen, gelingt dann, wenn Schwellenängste auf beiden Seiten abgebaut werden.“ Die Arbeit von Wir! zeigt eindringlich, wie das mit der Schaffung von zahlreichen Begegnungen funktioniert.

Wir! arbeitet mit derzeit 31 Mitgliedern und insgesamt rund 50 ehrenamtlich Engagierten in der Verbandsgemeinde Rennerod. Dies geht von der Beratung bei der Erledigung von Formalitäten über eine Hausaufgabenhilfe bis hin zu Fahrtdiensten zum Arzt, zur Verwaltung oder auch den Terminen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) in Trier. Im Zentrum steht das regelmäßige Begegnungskaffee für Flüchtlinge und „Alteingesessene“ im Schwesternhaus der Begegnung in Rennerod.

Die Sprecher des Vereins Alexandra Zoth und André Schnorr sehen ein großes Problem in der mangelnden Mobilität der Flüchtlinge. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Westerwald und speziell im Raum Rennerod macht es kaum möglich, Verwaltung, Ärzte oder eventuelle Arbeitsplätze ohne eigenes Fahrzeug zu erreichen. Die Fahrt zur Außenstelle des BaMF in Trier zur Anhörung im Asylverfahren ist gar nicht zu schaffen, wenn sich nicht Ehrenamtler finden, die die rund dreistündige Strecke mit ihrem privaten PKW fahren.

Dazu müssen sich der Verein und seine Sprecher auch noch mit Anfeindungen aus dem rechten Spektrum auseinandersetzen. „Es gibt leider eine Struktur von Menschenhassern im Westerwald, die sich mittlerweile wieder auf die Straße traut.“ Hierzu zu schweigen, ist keine Lösung, da sind sich Wir! und die Sozialdemokraten einig. Beide engagieren sich daher im „Wäller Bündnis für Menschlichkeit und Toleranz“.

Gabriele Greis dankte namens der SPD-Fraktion Zoth, Schnorr und ihren Mitstreitern bei WiR! für ihre engagierte und beeindruckende Arbeit. „Initiativen wie die Ihre sind ein hervorragendes Vorbild für alle, die sich um die bemühen, die vor Krieg und Not zu uns flüchten, und ein Beispiel für menschliches Miteinander.

 

Homepage SPD Westerwald - Die Partei für die Menschen unserer Heimat

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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