SPD: Kreis verschläft Zukunftsthemen

Veröffentlicht am 22.05.2007 in Pressemitteilung

Perspektivkonferenz soll Alternativen aufzeigen

„Der Kreis verschließt die Augen vor den gesellschaftlichen Entwicklungen“, so der Kreisvorsitzende der SPD Hendrik Hering. „Ob bei der Frage, wie man mit leer stehenden Gebäuden in den Dörfern umgeht, bei der Ausweitung des Betreuungsangebots für unter-dreijährige Kinder oder auch den Abiturientenzahlen pro Jahrgang: Überall belegt der Westerwald im landesweiten Vergleich traurige hintere Plätze. Hier werden Potentiale massiv vernachlässigt.“

Anlass für diese Kritik ist die Weigerung des Landrats, sich an der landesweiten Dorfbörse zu beteiligen. „Es ist schon fast peinlich, dass der Westerwald als einziger Landkreis in Rheinland-Pfalz dieses kostenlose Angebot nicht nutzt“, äußert sich Harald Schweitzer, Vorsitzender des Innenausschusses im Landtag. „Die Begründung, man habe keine Zeit und außerdem keinen Bedarf, zeigt, dass der Kreis den Herausforderungen des Demographischen Wandels kein Konzept entgegen setzen kann.“

Die SPD im Kreis will sich im Rahmen einer Perspektivkonferenz am 9. Juni im Europahaus in Bad Marienberg mit den Alternativen zum Kurs des Landrats und der Kreis-CDU beschäftigen. „Wir brauchen ein vernünftiges Regionalentwicklungskonzept, das sich auch mit der demographischen Entwicklung auseinandersetzt“, erklärt Hering.

Zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Region sei hier das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. „Deshalb laden wir alle Interessierten zu dieser Konferenz ein, um mit uns gemeinsam Perspektiven für unsere Heimat zu entwickeln.“

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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