SPD: Kinderkrippe ist Erfolgsgeschichte - Weitere Einrichtungen im Kreis gefordert

Veröffentlicht am 16.11.2007 in Pressemitteilung

Als absolute Erfolgsgeschichte mit Nachahmungsbedarf werten die Sozialdemokraten im Kreis die Kinderkrippe in Höhr-Grenzhausen. „Das Modell hat sich bewährt. Allerdings gibt es noch erheblichen Spielraum für die Erleichterung der Arbeit durch den Kreis“, meint Hans-Jürgen Heene, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Bei einem Vor-Ort-Termin überzeugten sich die SPD-Vertreter von der hohen Qualität der Einrichtung, die die einzige ihrer Art im gesamten Westerwaldkreis ist. Getragen wird sie gemeinsam von der Stadt Höhr-Grenzhausen und der Evangelischen Kirchengemeinde. Maximal 10 Kinder unter drei Jahren werden hier von 8 bis 15 Uhr durchgehend betreut. „Eine große Erleichterung gerade für alleinerziehende Mütter, auch wenn die Betreuungszeiten für einen Vollzeitjob nicht ausreichen“, findet Dr. Tanja Machalet, stellvertretende Kreisvorsitzende.

Diese Einschätzung wurde im anschließenden Gespräch mit den Eltern der Kinder bestärkt. Besonders positiv wurde hervorgehoben, dass die Kinder in der Einrichtung schon sehr früh gemeinsam und voneinander lernten. Nach anfänglich vorhandener Bedenken, das Kind in „Fremdbetreuung“ zu geben, sei man nun uneingeschränkt überzeugt, dass die Kinder in guten Händen sind. „Das Beispiel zeigt, dass das nahezu ausschließliche Setzen auf die Geringfügigkeitsregel bei den Unter-Dreijährigen, wie es durch den Kreis praktiziert wird, an den Bedürfnissen der Kleinen vorbei geht,“ so Heene. Außerdem werde ein gutes und ausreichendes Betreuungsangebot zunehmend zum Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen, ist Harald Schweitzer, MdL, überzeugt. Ohne dies zögen die jungen Familien woanders hin.

„Die SPD wird sich in den anstehenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass die Krippe in Höhr-Grenzhausen nicht die einzige im Westerwald bleibt. Hier muss ein Umdenken erfolgen, denn wir können nicht darauf warten, dass 2010 der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz kommt und dann das große Jammern über zu wenig Plätze los geht“, meint Machalet. „Wir sind überzeugt, dass viele Eltern uns hierbei unterstützen.“

Neben einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung plant die SPD am 8. Dezember von 10 bis 13 Uhr in Höhr-Grenzhausen, Jugendzentrum „Zweite Heimat“, ein Forum zum Thema „Gute Betreuung – Gute Zukunft“. Diskussionspartnerin für alle Interessierte wird die zuständige Landesministerin Doris Ahnen sein.
Mehr Informationen hierzu unter www.spd-westerwald.de.

 

Homepage SPD Westerwald - Die Partei für die Menschen unserer Heimat

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

Dafür treten wir ein!

 

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand.

Soziale Politik für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.

Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Wir wollen ein neues Wir-Gefühl schaffen. Wir wollen für Veränderungen sorgen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir wollen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft machen. Und wir wollen den Frieden und Europa stärken.

Diese Antworten sind für uns eine Frage des Respekts – für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.

Schön, dass du SPD-Mitglied werden möchtest: Los geht's

Jetzt Mitglied werden!

Jetzt Mitglied werden!