SPD-Fraktion beantragt öffentliche Anhörung zum Beitritt des Westerwaldkreises zum Tarifverbund des VRM

Veröffentlicht am 03.12.2010 in Fraktion

„Beim öffentlichen Personennahverkehr geht es nicht nur um Kosten“, ist die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Dr. Tanja Machalet überzeugt. „Es geht zu allererst um Mobilität, Teilhabe und Grundversorgung der Bevölkerung auch in den kleinen Gemeinden unseres Westerwaldkreises.“
Eine demografischen Entwicklung, die zu einer älter werdenden Gesellschaft führe, sowie die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energiepolitik sind für Uli Schmidt, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, wichtige Aspekte bei der Gestaltung öffentlicher Verkehre. Michael Birk, stellvertretender Kreisvorsitzender der Westerwälder SPD, findet es daher „geradezu exotisch, dass der Westerwaldkreis nahezu die einzige kommunale Gebietskörperschaft in Westdeutschland ist, die keinem Tarifverbund im ÖPNV angehört“.

Um alle Gesichtspunkte zusammen zu tragen, die für die Diskussion des ÖPNV im Westerwaldkreis und seine Ausgestaltung wichtig sind, beantragt die SPD-Kreistagsfraktion eine öffentliche Anhörung zu einem möglichen Beitritt des Westerwaldkreises zum Tarifverbund des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel. Zu dieser Anhörung sollen nach Ansicht der SPD nicht nur Verkehrsexperten sondern auch Vertreter betroffener Zielgruppen wie z.B. der VdK eingeladen werden.

„In diesem Zusammenhang begrüßen wir durchaus den Antrag der Fraktion von CDU, FWG und FDP zur Einholung von Vergleichsrechnungen für einen Verbundtarif für den Westerwaldkreis“, erklärt Tanja Machalet. Auch wenn in der Begründung zum wiederholten Male mit falschen Kosten argumentiert werde, sei das doch endlich ein Schritt in Richtung auf eine Position, die von der SPD seit langem vertreten werde.

Dass das Ganze nicht nur eine Alibi-Funktion hat, hofft Michael Birk. „Neben dem VRM auch Vergleichsrechnungen anderer Verkehrsverbünde einzuholen, macht eigentlich keinen Sinn“, kommentiert Birk den Antrag von CDU, FWG und FDP. „Der Westerwaldkreis ist schließlich Gesellschafter der VRM GmbH, die in 8 Gebietskörperschaften um unseren Kreis herum seit beinahe 10 Jahren einen erfolgreichen Verbundtarif organisiert.“ Da der VRM zudem zu den benachbarten Verbünden Vereinbarungen mit Übergangstarifen unterhalte, wäre es das Einfachste, den VRM-Tarif auch für den Westerwaldkreis anzuwenden, damit die Bevölkerung von den Vorteilen profitieren könne. Zu denen kostengünstige Angebote gerade für Senioren, Jugendliche und Berufstätige gehörten, wie Uli Schmidt hinzufügt.

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

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