SPD: Die Arge soll bestehen bleiben

Veröffentlicht am 01.08.2007 in Pressemitteilung

Kreis wird aufgefordert, eine Einigung zu finden

WESTERWALDKREIS. Die SPD Westerwald fordert den Kreis auf, sich in seinen Verhandlungen mit der Arge Westerwald kompromissbereit zu zeigen, damit ein Fortbestehen der Arbeitsgemeinschaft gesichert ist. "Nach einigen Anlaufschwierigkeiten hat sich die Institution Arge etabliert und leistet gute Arbeit. Dies belegen unter anderem die besseren Zahlen bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen," sagt der im Kreisverband für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zuständige stellvertretende SPD-Vorsitzende Björn Walden.

Nach der Kündigung des Vertrages zwischen der Agentur für Arbeit Montabaur und dem Westerwaldkreis zum Jahresende ist es trotz mehrfacher Verhandlungen bisher nicht zu einer Einigung zwischen den Vertragspartnern gekommen (die WZ berichtete). Bisher hatte der Kreis 4,2 Prozent der Arge-Verwaltungskosten getragen. Vom Jahr 2008 an soll der Kreis 12,6 Prozent der Kosten übernehmen.

Auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Hans Jürgen Heene, ist der Auffassung von Walden: "Im Herbst des vergangenen Jahres hat der Landrat angekündigt, im ersten Halbjahr 2007 in Verhandlung mit der Arge zu treten, um in diesem Zeitraum ein Ergebnis zu präsentieren, über das wir dann im Kreistag diskutieren und zu einem Entschluss kommen können. Dieser Termin ist leider nicht eingehalten worden. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wieso eine solch wichtige Angelegenheit nicht innerhalb der angekündigten Zeitspanne geregelt werden konnte." Die SPD verweist darauf, dass in den benachbarten Kreisen die Finanzierung der Arge größtenteils bereits geklärt werden konnte und fordert daher den Landrat auf, die Verhandlungen so schnell wie möglich zu einem positiven Ende zu führen.

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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