Mindestlohn und Änderungen bei Leiharbeit gefordert

Veröffentlicht am 03.11.2008 in Pressemitteilung

SPD diskutierte mit Arbeitnehmervertretern

Zu "runden Tischen" hatte die SPD Westerwald die Arbeitnehmervertreter aus den Unternehmen in der Region eingeladen. Ziel war es sich über die derzeitige Situation in den Betrieben, aber auch über die Politik der letzten Jahre auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten. So wurde von den Betriebsräten deutliche Kritik an der Politik geübt, insbesondere an "Auswüchsen" bei der Leiharbeit und der Rentenreform. Einige Teilnehmer berichteten in diesem Zusammenhang von den unzumutbar niedrigen Löhnen, welche teilweise an Leiharbeiter bezahlt würden - die dadurch dann aber vermehrt die Stammbelegschaft ersetzten, um Personalkosten zu sparen.

Zustimmung fand die Forderung des stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Björn Walden, nach einem allgemeinen Mindestlohn und einer teilweisen Angleichung der Löhne der Leiharbeiter an die der Stammbelegschaft des jeweiligen Unternehmens.
"Sinn der Leiharbeit soll sein, bei konjunkturellen Spitzen kurzfristig reagieren zu können und nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer Personalkosten einzusparen" so Walden. "Wenn man sieht, dass ein Werkzeug, welches zusätzliche Arbeitsplätze schaffen sollte, dazu führt, dass hochwertige Arbeitsplätze gestrichen werden und dieses Instrument zu Einsparungszwecken ausgenutzt wird, müssen wir als Politik aktiv werden und gegensteuern."
Die Teilnehmer zogen zum Schluss der Veranstaltung ein positives Fazit und vereinbarten, sich in Zukunft regelmäßig auszutauschen. Die Vertreter der SPD betonten zudem, dass man die Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern intensivieren wolle, um die Interessen der Arbeitnehmer auch in Zukunft gut vertreten zu können. Bei konkreten Problemen oder Fragen steht man Betriebsräten und Arbeitnehmern gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontakt: info@bjoern-walden.de

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

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