„Löhne müssen steigen“ – Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall

Veröffentlicht am 05.11.2008 in Pressemitteilung

Der SPD Kreisverband Westerwald kann die Kritik von Wirtschaftsverbänden an zu hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften nicht nachvollziehen. In der gegenwärtigen Krise helfe Bescheidenheit nicht weiter. "Die Menschen brauchen Vertrauen, wir brauchen ihren Konsum. Für beides hilft ein bisschen mehr im Portemonnaie." Der stv. Vorsitzende des SPD Kreisverbands, Michael Birk erinnerte daran, dass die Gewerkschaften in den letzten Jahren bei Lohnforderungen "außerordentlich zurückhaltend" gewesen seien. „Die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall, die jetzt vor den Werkstoren stehen und für eine angemessene Lohnsteigerung in Warnstreiks getreten sind haben unsere Sympathie und unsere Unterstützung,“ so Birk weiter.

Birk erneuerte in diesem Zusammenhang die Forderung der SPD nach Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns. Die SPD habe in der Großen Koalition gegen starken Widerstand der Union erste wichtige Schritte durchgesetzt - es bleibe aber beim Ziel, flächendeckende Mindestlöhne durchzusetzen. Es sei auch ein Stück sozialer Marktwirtschaft, dass ein Unternehmer nicht einen Wettbewerbsvorteil durch Dumping-Löhne habe, die er von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern aufstocken lasse. "Wer das zulässt, sogar befördert, ist unsozial - gegen Arbeitnehmer und ehrliche Unternehmer."

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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