Machalet und Anklam-Trapp: Werkverträge sind neue Form von Lohndumping

Veröffentlicht am 11.02.2012 in Pressemitteilung

"In der Antwort zu unserer Kleinen Anfrage zum Thema Werkverträge wird die zunehmende Ausbreitung vom missbräuchlichen Einsatz von Werkverträgen in der deutschen Wirtschaft deutlich. Atypische Beschäftigungsverhältnisse, wie Werkverträge werden verstärkt zur Unterbietung niedrigster Lohnkosten und zur Aushebelung von Arbeitnehmerrechten eingesetzt. Der Missbrauch von Werkverträgen ist für die SPD-Landtagsfraktion nicht hinnehmbar. Wir begrüßen daher ausdrücklich, dass sich Rheinland-Pfalz bereits im Oktober 2011 im Rahmen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz für weitere Maßnahmen gegen Werkvertragsregelungen aussprach", so die Vorsitzende des Arbeitskreises für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Anklam-Trapp.

In den Ausführungen des zuständigen Ministeriums wird deutlich, dass Werkverträge zunehmend gesetzliche Beschränkungen, wie der Lohnuntergrenze in der Leiharbeit, umgehen. Fehlende finanzielle Absicherung und Planungssicherheit und die häufig bestehende Abhängigkeit von staatlichen Unterstützungsleistungen sind die Folgen für die Betroffenen. Einer der wesentlichen Ansatzpunkte bei der Bekämpfung von Lohndumping ist nach Ansicht der Landesregierung die Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns.

Ergänzend hierzu, betont die SPD-Abgeordnete Dr. Tanja Machalet, die wichtige Fragestellung über den Wert der Arbeit. "Der Weg der Aufklärung über die Folgen für die betroffenen Beschäftigten und für das Sozialversicherungssystem muss auch weiterhin beschritten werden. Dies ist nur in Form eines breiten gesellschaftlichen Diskurses möglich. Vor diesem Hintergrund ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die Bundesarbeitsministerin noch vor wenigen Tagen keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf bei den Werkverträgen gesehen hat", so Machalet.

 

Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

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