Hendrik Hering und Peter Klöckner für den Erhalt beider Krankenhäuser in Hachenburg und Altenkirchen

Veröffentlicht am 03.02.2015 in Pressemitteilung

Neue Schwerpunktsetzungen und die Nutzung des internen Sparpotenzials sind notwendig.

Nach Vielzahl von Gesprächen mit den Bürgermeistern der betroffenen Standortgemeinden, der Klinikleitung und den Beschäftigten haben sich der SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering, die SPD-Westerwald sowie die Hachenburger Sozialdemokraten in die parteiübergreifendend sachlich geführte Debatte eingeschaltet.

„In allen Gesprächen in Mainz und in der Region habe ich mich für eine gute Krankenhausversorgung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen. Dabei müssen aber auch die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Entscheidung einfließen“, so der Landtagsabgeordnete Hendrik Hering.

„Der ins Gespräch gebrachte Neubau „auf der grünen Wiese“ ist mit Blick auf eine Investitionssumme von mindestens 80 Mio. Euro unrealistisch, und dem dieser Idee zugrunde liegenden Gutachten fehlen weitergehende konzeptionelle Ansätze“, ergänzt Hachenburgs VG-Bürgermeister Peter Klöckner.

Die Krankenhäuser Altenkirchen und Hachenburg sind wichtige Standorte für die gesundheitliche Versorgung der Menschen in unserer Heimat. Außerdem haben sie das Potenzial, bei entsprechender Unterstützung durch Träger und Land, deutlich bessere Betriebsergebnisse zu erzielen. Wichtig ist, dass beide Standorte zunächst eine finanzielle Sicherheit erhalten damit weitere Schritte geplant werden können. „Mir ist bewusst, dass auch die Krankenhäuser ihrerseits durch Setzung neuer Schwerpunkte und durch Nutzung internen Sparpotentials hierzu bei zu tragen haben. Jedoch muss eine kurzfristige Hilfe sichergestellt sein“, so Hendrik Hering.

Weiteren öffentlichen Spekulationen und zum Teil unrealistischen Forderungen zur Zukunft der der Häuser erteilen die Sozialdemokraten eine klare Absage wie der Spekulation um die Chirurgie. Dies führt nur zu Verunsicherung bei den Menschen in unserer Heimat und den Beschäftigten in Hachenburg und Altenkirchen“, erläuterte Hering. „Den Krankenhäuser muss die Möglichkeit gegeben werden sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren und so ihre gute Leistungsfähigkeit nach außen zu kommunizieren“, so MdL Hering. Die verantwortlich handelnden Personen der Politik, Landrat Achim Schwickert und Bürgermeister Peter Klöckner haben über Parteigrenzen hinweg mit viel Besonnenheit und Weitsicht die bisherigen Entwicklungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimat begleitet. „Das verdient großes Lob und sollte auch so bleiben“, mahnt Hering an und weiter „Die Krankenhausversorgung ist, wie auch die Ärzteversorgung auf dem Land, zu wichtig, als dass sie für parteipolitische Spielchen missbraucht werden sollte.“

Erfreut haben die Sozialdemokraten bei ihrem gestrigen Gespräch mit Klinikleitung und Belegschaft erfahren, dass aus der Hachenburger Ärzte- und Mitarbeiterschaft zwischenzeitlich sehr zukunftsträchtige Vorschläge zur Weiterentwicklung des Hachenburger Krankenhauses gemacht wurden.

So soll der Aufbau einer Alterstraumatologie mit Geriatrie entsprechendem Fachpersonal nach Meinung der SPD umgehend erfolgen. Die Inbetriebnahme des notwendigen Links- Herzkatheter Messplatzes im Frühjahr 2015 durch den Träger wird ausdrücklich begrüßt. Notfallmedizin und chirurgische Ambulanz stehen dabei aus Sicht der SPD im Sinne einer guten Versorgung der Menschen unserer Region absolut nicht zur Debatte.

Durch die vorgenannten Maßnahmen, so sind sich die Beteiligten einig, können die aktuellen Defizite deutlich reduziert werden, zumal diese im wesentlichen struktureller Art, und ein Indiz für eine ungerechte Krankenhausfinanzierung auf Bundesebene sind.

  • Die Westerwälder Sozialdemokraten, und die SPD – Gliederungen von VG und Stadt Hachenburg werden baldmöglichst zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion einladen.
 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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