Hendrik Hering: "Es tut sich was im Buchfinkenland"

Veröffentlicht am 01.11.2010 in Fraktion

„Eine Menge Geld ist ins Buchfinkenland geflossen“ - Darüber waren sich alle Beteiligten beim Besuch des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministers Hendrik Hering im südlichen Westerwald einig. Der Minister war einer Einladung des SPD-Kreistagsmitglieds Uli Schmidt gefolgt, um sich einen Überblick über die in jüngster Zeit mit Landesmitteln geförderten Projekte in der Region zu verschaffen.
Erste Station des Besuchs von Wirtschaftsminister Hendrik Hering war die L 326, für das Buchfinkenland eine wichtige Verbindungsstraße, die sich allerdings spätestens nach dem vergangenen Winter in einem äußerst schlechten Zustand befindet.
(Quelle: www.ww-kurier.de)

Uli Schmidt, Mitglied des SPD-Kreistagsfraktion und ehemaliger Ortsbürgermeister von Horbach, begrüßte an der „Häusges Mühle“ neben dem Minister auch den SPD-Landtagsabgeordneten Harald Schweitzer, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Tanja Machalet, sowie verschiedene Vertreter aus SPD-Gemeindeverbänden.

Den dringenden Sanierungsbedarf der L 326 bestätigte auch der Minister vor Ort. Die Kosten für die etwa 2,5 Kilometer lange Strecke in Höhe von insgesamt 2,6 Millionen Euro einschließlich des Neubaus der Brücke an der Häusges Mühle trägt allein das Land. Die Vorbereitungen für die Sperrung der Straße sind bereits getroffen, die Baumaßnahmen sollen am 2. November beginnen und werden etwa ein Jahr dauern.

Eine weiteres vom Land mitfinanziertes Projekt ist der Buchfinkenlandsportplatz in Horbach, ein Gemeinschaftsprojekt der drei Ortsgemeinden Gackenbach, Horbach und Hübingen, für das sich ganz wesentlich Uli Schmidt während seiner Amtszeit als Ortbürgermeister von Horbach eingesetzt hatte.

Die Spielvereinigung 1920 Horbach, in der sich Bürger aus allen drei Gemeinden sportlich betätigen, ist bei der Spendensuche überaus erfolgreich und will bis zu 150.000 Euro an Spenden und Eigenleistung zum Gelingen des Projektes beitragen. Dies war bereits 2008 für Innen- und Sportminister Karl Peter Bruch Anlass, wegen des besonderen Engagements vor Ort und der vorbildlichen interkommunalen Zusammenarbeit der drei Ortsgemeinden einen erhöhten Landeszuschuss von 50 Prozent in Aussicht zu stellen.

Eine Einschätzung, die auch Wirtschaftsminister Hering nicht nur den SPD-Vertretern, sondern auch den zahlreich vor Ort erschienenen Vereinsmitgliedern sowie dem Ortsbürgermeister von Horbach, Christoph Büttner, bestätigte. Die Landesmittel in Höhe von 50 Prozent der zuschussfähigen Kosten wurden zu Beginn des Jahres bestätigt, der Bau soll voraussichtlich im Frühjahr 2011 beginnen und rund drei Monate dauern. Die Gesamtkosten werden etwa 665.000 Euro betragen.

An der Dorfgemeinschaftshalle der Gemeinde Hübingen erwartete Ortsbürgermeister Wilfried Noll den Wirtschaftsminister und seine Begleiter. Noll präsentierte den Gästen die Buchfinkenlandhalle, die in diesem Jahr mit Kosten rund 375.000 Euro saniert wurde. „1978 war die Halle komplett in Eigenleistung für 80.000 Mark am ehemaligen Schulgebäude errichtet worden“, so Noll. Nach 30 Jahren dringend sanierungsbedürftig, kam das Konjunkturpaket II für die engagierte Hübinger Dorfgemeinschaft und ihr ausgeprägtes Vereinsleben gerade recht, um neben einem wärmegedämmten neuen Satteldach eine komplette Dämmung der Außenwände zu finanzieren. Moderne Fenster und eine teilweise Erneuerung der Elektrik gehören ebenso dazu wie die Kompletterneuerung des Fußbodens, der Beleuchtung sowie der energieoptimierten Lüftungsanlage. Auch eine Trennwand zwischen großem Saal und Thekenraum wurde eingebaut.

Minister Hering würdigte den besonderen Einsatz der Bürger im Buchfinkenland für das Gemeinwohl und stimmte mit Ortsbürgermeister Noll darin überein, dass es „einfach ist, vom Land Mittel zu erhalten, wenn man gute Ideen hat“.

Zum Abschluss seiner Rundfahrt besuchte Hering die Jugendbegegnungsstätte „Karlsheim Kirchähr“ des Bistums Limburg. Die Jugendbegegnungsstätte wird seit Oktober 2009 nach Plänen des Architekten Konstantin Hartenstein großzügig um- und ausgebaut. Bei den umfassenden Sanierungsmaßnahmen werde auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit ebenso wie auf weitestgehende Barrierefreiheit geachtet, so Heimleiter Johannes Schmitt. Die Gästezimmer werden auf den heute üblichen Sanitärstandard verbessert und es entsteht ein komplett neuer Küchenbereich mit erweitertem Speisesaal. Auch ein großer Tagungsraum wird ausgebaut. Die Kosten von rund 4 Millionen Euro trägt allein das Bistum Limburg.

Trotz der umfassenden Baumaßnahmen hat die Einrichtung geöffnet. Entgegen anderslautender Gerüchte, so Wolfgang Böhm, zuständig für die Koordination der Tagungshäuser des Bistums Limburg, sei beim Bistum nie die Rede davon gewesen, das Haus aufzugeben. Allerdings habe es auch intern Widerstand gegen den Vorschlag einer Umwandlung in ein Selbstverpfleger-Haus gegeben, so dass sich Limburg letztlich dazu entschlossen habe, die Einrichtung zu sanieren und wie bisher weiterzuführen. Die Belegzahlen, so Heimleiter Schmitt, seien nach wie vor gut und das Haus werde mit dem Abschluss der Ausbauarbeiten am Markt bestens aufgestellt sein.

Wirtschaftsminister Hering dankte abschließend seinen Gastgebern und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Effektivität der Einrichtungen im Buchfinkenland, wo sich – wie „Reiseführer“ Uli Schmidt es formulierte - „an allen Ecken und Enden etwas tut“.

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

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