Hering: Frauengeführte Unternehmen als Vorbild für Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Veröffentlicht am 28.08.2012 in Pressemitteilung

Bei einem Firmenbesuch der SPD-Landtagsfraktion ist erneut deutlich geworden, wie sich Arbeitsbedingungen familiengerecht gestalten lassen, wenn die Unternehmensführung die Situation von Müttern aus eigener Erfahrung kennt. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Hendrik Hering interessierte sich als Gast beim Verpackungsservice Claudia Kuhn besonders für flexible Arbeitszeitgestaltung: „Ein konventioneller Arbeitstag von neun bis fünf Uhr passt nicht in die Lebenswirklichkeit von Eltern. Wenn man kleine Kinder hat, geben diese eben den Takt vor. Aber mit der richtigen Einstellung ist es in vielen Berufen möglich, besonders den Müttern die nötigen Spielräume zu geben.“

Gemeinsam mit der gleichstellungspolitischen Sprecherin Petra Elsner und der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin Tanja Machalet hatte Hendrik Hering das Gespräch mit dem Team von Claudia Kuhn gesucht. Diese berichtete, wie sie schon in der Gründungsphase als Mutter zweier Kinder ihre eigene Arbeitszeiten dorthin legen musste, wo neben der Kinderbetreuung noch Luft war. Was dann auch für andere Mütter galt, die sie aus dem Freundeskreis zur Verstärkung mit einbezog. Jetzt arbeiten rund 80 Beschäftigte bei ihr, 70 davon Frauen. Ob eine Mitarbeiterin längerfristig Teilzeit arbeiten will, weil ihre Lebensphase es erfordert; ob sie morgens ab sechs anfangen will, weil dann der Mann noch zu Hause sein kann; oder ob sie kurzfristig alles stehen und liegen lassen muss, weil der Kindergarten anruft und das Kind krank ist – Claudia Kuhn vertritt den Standpunkt, dass sich so etwas irgendwie einrichten lassen muss. Zudem bekomme sie diese Flexibilität ja auch zurück – sehr wichtig für ein Unternehmen, das zuweilen mit wechselnder Auftragslage und knappen Zeitfenstern operieren muss.

„Solche Beispiele können andere Unternehmen ermutigen, den Bedürfnissen von Eltern mehr entgegenzukommen“, so Hendrik Hering. „Wir brauchen mehr Frauen mit Familienerfahrung in Führungspositionen. Weit blickende Arbeitgeber sollten von sich aus ein Interesse daran haben, familiengerechte Rahmenbedingungen zu schaffen und Frauen so dauerhaft für ihr Team zu gewinnen. Auch die Politik ist gefordert. Wir müssen die öffentliche Kinderbetreuung weiter ausbauen – anstatt ein unsinniges Betreuungsgeld zu bezahlen – und zudem diejenigen unterstützen, die Angehörige pflegen; nach wie vor sind dies vor allem Frauen. Und wir müssen die Trennung zwischen Minijobs und sozialversicherter Teilzeit überwinden: Eltern und Pflegende müssen die Chance haben, ihre Arbeit an den Erfordernissen ihrer Lebensphase auszurichten, ohne auf den Status einer Aushilfe zurückzufallen oder bei der sozialen Absicherung benachteiligt zu sein. Für uns in der SPD stehen diese Herausforderungen ganz oben auf der Agenda.“

 

Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)

Kommentare

Zu Artikeln, die älter als 90 Tage sind, können keine Kommentare hinzugefügt werden.

mpxaCfMFJAuI

sagt:@Wittkewitz:Ja, das bezweiadfelt ja nieadmand. Also den ersadtena0Teil… Dass es das Sysadtem ist, dass sesbltadreadfeadrenadziadell zwiadschen Innen und Audfen unteradscheiaddet, ist doch der releadvante Trick. Und das macht das Sysadtem nach eigeadnen Madfadgaadben. Ich bin kein Quanadtenadmeadchaadniadker, wenn du aber den dcbergang von der Frage „was ist?“ (Einadstein) zur Frage „was kann gesagt weradden?“ (Bohr) meinst – dann scheint mir das peradfekt veradeinadbar mit Luhadmanns Theoadrieaddeadsign zu sein, insadbeadsonaddere der Beobadachadteradabadhe4nadgigadkeit des Unteradscheiaddens: „The act of recoradding, on the other hand, which leads to the reducadtion of the state, is not a phyadsiadcal, but rather, so to say, a matheadmaadtiadcal proadcess. With the sudadden change of our knowadledge also the matheadmaadtiadcal preadsenadtaadtion of our knowadledge underadgoes of course a sudadden change.“ (Heisenberg)

Autor: Josh, Datum: 24.11.2012, 06:52 Uhr


Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

Dafür treten wir ein!

 

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand.

Soziale Politik für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.

Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Wir wollen ein neues Wir-Gefühl schaffen. Wir wollen für Veränderungen sorgen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir wollen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft machen. Und wir wollen den Frieden und Europa stärken.

Diese Antworten sind für uns eine Frage des Respekts – für 83 Millionen. Für dich – und mit dir.

Schön, dass du SPD-Mitglied werden möchtest: Los geht's

Jetzt Mitglied werden!

Jetzt Mitglied werden!