Gerd Stein stellt MaxWäll-Energiegenossenschaft vor
SPD Wirges lud zum 3. Wäller Energie-Stammtisch!
SPD Wirges lud zum 3. Wäller Energie-Stammtisch!
Wirges Zum Auftakt des 3. Wäller Energie-Stammtisches begrüßte Cosimo Jankowitsch im Namen der SPD Wirges am Abend des 21. März 2023 die sehr interessierten Teilnehmer.
Zu Gast war Gerd Stein, Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied der Maxwäll-Energiegenossenschaft mit Sitz in Altenkirchen.
Mit einer kleinen Präsentation vermittelte er den anwesenden Teilnehmern einen Eindruck davon, wie die Genossenschaft gestartet ist. 2011 fanden sich einige Interessierte in Altenkirchen zusammen, um eine Genossenschaft für die Erzeugung der MAXimalen WÄLLer regenerativen Energie zu gründen. Gemeinsam suchten sie einen Weg aus der atomar-fossilen Sackgasse und wollten einen Beitrag zur Energiewende leisten.
Ganz nach dem Motto von Friedhelm Wilhelm Raiffeisen „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das schaffen viele.“, gingen die Gründer der Maxwäll-Energiegenossenschaft ans Werk.
Nachdem man die Projektrechte für die erste Freilandanlage erworben hatte, musste man genügend Kapital für die Realisierung zusammenbringen, eine Firma in Form einer Genossenschaft gründen, Banken überzeugen und ein Firma finden, die das Projekt schließlich baut.
Nach diesem Marathonlauf konnte man im Juni 2012 auf einer Fläche von 1,2 ha den ersten von nunmehr 5 Solarparks mit einer Leistung von 811 KWp in Betrieb nehmen, die Strom für circa 200 Haushalte produziert.
Auf die Frage, ob der erzeugte Strom den Anteilseignern zugutekommt, erklärte Gerd Stein, dass das zwar wünschenswert, aber keineswegs so einfach zu realisieren sei.
Eine Beteiligung an einer Energiegenossenschaft ist als Investition in erneuerbare Energie zu verstehen. Als Genossenschafts-Mitglied ist man Anteilseigner an der gesamten Genossenschaft.
Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die Anteilseigner bekommen im Falle der Maxwäll-Energiegenossenschaft eine Dividende auf ihren finanziellen Beitrag.
Gerd Stein stellte klar, dass die Maxwäll Genossenschaft jedoch nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Die Dividenden, welche bis zum heutigen Tag immer zwischen 3 und 6% lag, werden an die Genossenschaftsmitgliedern ausgeschüttet. Außerdem werden jedes Jahr soziale Projekte, welche von den Mitgliedern vorgeschlagen werden, gefördert.
Solche Energiegenossenschaften können auch für Kommunen ein interessantes Modell sein.
Am Beispiel der Stadt Wirges müsste eine Fläche von 9 Hektar gefunden werden, um mit dem erzeugten Strom alle Wirgeser Bürgerinnen und Bürger aus einem Solarpark versorgen zu können.
Eines bleibt aber das Hauptziel: Je mehr Menschen sich an einer Genossenschaft beteiligen, umso eher kann für alle Menschen grüner und günstiger Strom erzeugt werden, der auch tatsächlich allen zugutekommt. So kann die Energiewende gelingen.
Insgesamt stellte Cosimo Jankowitsch fest, war es ein Abend der Mut gemacht hat, selbst aktiv zu bleiben oder zu werden. Während gesamtgesellschaftlich in den letzten Monaten der Eindruck entstand, dass niemand so recht weiß, wo man anfangen soll, so kamen an diesem Abend Menschen zusammen, die selbst Lösungen suchen. Nicht abwarten und beschweren, sondern „einfach machen“ und mit gutem Beispiel vorangehen war die Devise.

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.
Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.
Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.
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