Thema verfehlt – mangelhaft ( Leserbrief zu „Schüler zweiter Klasse“ etc. , WZ vom 16.7.07 etc.)

Veröffentlicht am 23.07.2007 in Bildung

Liest man die Interpretation sozialdemokratischer Positionen in Bezug auf die Bildungspolitik des Kreises durch die Herren Beuler, Petry und Dr. Kögler, so müsste – wäre dies ein Schulaufsatz – „Thema verfehlt: Mangelhaft“ darunter stehen.

Fakt ist, dass der Westerwaldkreis mit 23% Schülern an Gymnasien einen der niedrigsten Anteile in Rheinland-Pfalz aufweist (Platz 19 von 24). Fakt ist, dass sich dieser Anteil steigern muss, denn auch in Westerwälder Betrieben wird sich die Nachfrage nach Hochqualifizierten verstärken. Und Fakt ist, dass die SPD sich sehr wohl um die Belange anderer Schulen kümmert, wie dies die Besuche bei den Berufsbildenden Schulen in Westerburg und Montabaur belegen.

Es geht nicht darum, eine Schulform gegenüber anderen zu bevorzugen. Es geht darum sicherzustellen, dass jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten gefördert wird und dass der Zugang zu höheren Bildungswegen nicht davon abhängt, ob die Eltern Führerschein samt Auto finanzieren können, damit der Sprössling zur Schule kommt. Wer behauptet, dass die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen im Westerwald gegeben sei und man ohnehin Schüler mit Waffengewalt zur Hauptschule zwingen müsste (Aussage des Herrn Kram im Kreistag), hat von chancengerechter Bildungspolitik keine Ahnung – oder will sie bewusst verhindern. Oder sind die Kinder im Westerwald einfach nur dümmer als anderswo in Rheinland-Pfalz?

Gudrun Hummerich, Selters

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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