SPD-Kreistagsfraktion fordert verbesserte Räumlichkeiten für Kreismusikschule

Veröffentlicht am 18.04.2018 in Fraktion

Eine positive Bilanz seiner Arbeit zog der scheidende Leiter der Kreismusikschule Westerwald Robert Wagner bei einem Gespräch mit Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion.

Bezugnehmend auf einen Antrag der SPD im Westerwälder Kreistag aus dem Jahr 1997 konnte Wagner feststellen, dass fast alle damals aufgestellten Forderungen zur Verbesserung der Arbeit der Kreismusikschule mittlerweile erfüllt sind. Es gibt eine gute Zusammenarbeit und einen Austausch mit dem Landesmusikgymnasium, vielen Musikvereinen und einer Reihe von Kindergärten und Grundschulen im Kreis. Die Musikschule hat derzeit rund 1.000 Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene. Außerdem gibt es ein Programm speziell für Demenzkranke. Sie bietet in fast allen Verbandsgemeinden ihre Kurse vor Ort an – in der Regel in kreiseigenen Räumlichkeiten.

Das brachte das Gespräch auf die Raumsituation am Standort Montabaur. Die Pavillons auf dem Gelände der Anne-Frank-Realschule bieten keine optimalen Voraussetzungen für einen guten Musikunterricht. Mit dem geplanten Um- oder Neubau der Realschule eröffnet sich die Möglichkeit, die Bedürfnisse der Kreismusikschule angemessen zu berücksichtigen.

Thomas Mockenhaupt, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, sagte zu, bei den anstehenden Beratungen in der Sitzung des Kreisausschusses am Montag darauf zu dringen, die Kreismusikschule in die Planungen für die Anne-Frank-Realschule einzubeziehen. „Egal, ob es zu einem Neubau oder einer umfassenden Sanierung kommt, die Kreismusikschule muss als ein Aushängeschild des Westerwaldkreises am Standort Montabaur im Rahmen dieser Maßnahme eine Raumausstattung bekommen, die mit der des benachbarten Landesmusikgymnasiums mithalten kann.“

Die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet nannte die Kreismusikschule auch in arbeitsrechtlicher Hinsicht ein Vorbild. Anders als bei anderen Einrichtungen dieser Art im Land werden alle Lehrkräfte und Mitarbeiter nach Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt. Gerade auch deshalb sei die Forderung nach einem höheren Landeszuschuss nicht unberechtigt.

Die SPD-Fraktion wünschte Robert Wagner für den bevorstehenden Ruhestand alles Gute und dankte ihm mit einem kleinen Präsent für seine hervorragende Arbeit als Leiter der Kreismusikschule.

 

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Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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