Informationsabend "Antisemitismus – wirklich Vergangenheit oder ganz aktuell?"

Veröffentlicht am 11.09.2018 in Ankündigungen

Unter dem Begriff Antisemitismus hat jeder Einzelne unterschiedliche Bilder vor Augen. Meist sind es schwarz-weiß-Bilder aus der Zeit des Dritten Reichs: Eingeworfene Scheiben an jüdischen Geschäften, Menschen, die mit ein paar Habseligkeiten unter Aufsicht der Gestapo auf ihren Abtransport warten, die Reichspogromnacht, Konzentrationslager und dicht an dicht stehende, ausgemergelte Männer, Frauen und Kinder, die mit leerem Blick den Betrachter zu fragen scheinen: Wie lange müssen wir das ertragen?

Doch auch wenn jüdisches Leben nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa und somit in Deutschland wieder Fuß fassen konnte und unter besonderen Schutz der Gesellschaft gestellt wurde, begegnet uns der Antisemitismus weiterhin Tag für Tag. Versteckt in Witzen wie „Ein Christ, ein Moslem, ein Jude …“ oder ganz offen wie unlängst in Berlin, als ein Mann einen jüdischen Geschäftsmann verbal attackierte und ihm die Ausreise nach Israel nahelegte. Dabei scheinen besonders die Entscheidungen der israelischen Regierung seit der Staatsgründung für viele Menschen ein Synonym dafür zu sein, wie Juden „ticken“ und sie in den althergebrachten Vorurteilen zu bestärken.

Gehört also der Antisemitismus wirklich der Vergangenheit an, oder ist er nach wie vor in der Gesellschaft vorhanden und in welcher Form?

Diese Frage zu behandeln und Diskussionen anzuregen lädt die SPD Wirges interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend ein für Freitag, den 21.09.2018 um 19:00 im Bürgerhaus Wirges. Referent ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard. Er beleuchtet in seinem Vortrag den historischen und neuzeitlichen Antisemitismus, möchte für die Problematik des alltäglichen Antisemitismus sensibilisieren: Wie erkennen wir ihn – wie können wir uns ihm entgegenstellen.

 

Für uns im Bundestag: Dr. Tanja Machalet

 

 

Ich wurde am 1. Mai 1974 in Dernbach (Westerwald) geboren, bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur absolvierte ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Landesbank Hessen-Thüringen und war anschließend in Luxemburg tätig. Es folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und Trier mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik, das ich 2002 abschloss. Danach arbeitete ich bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und promovierte 2007.

Beruflich führte mich mein Weg 2006 in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor ich 2011 in den Landtag und 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dort vertrete ich den Wahlkreis 203 Montabaur direkt und engagiere mich vor allem im Ausschuss für Arbeit und Soziales, mit Schwerpunkten Rente und Bundesagentur für Arbeit.

Mein politisches Engagement begann 1991 mit dem Eintritt in die SPD. Ich war stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos, bin seit vielen Jahren in Regional-, Kreis- und Landesvorständen aktiv und führe die SPD-Fraktionen im Kreistag sowie im Verbandsgemeinderat Wallmerod.

Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich, u. a. als Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Westerwald, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Meudt sowie in weiteren sozialen Initiativen, Vereinen und Organisationen.

 

Mehr erfahrt ihr auf https://www.tanja-machalet.de

 

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